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Der geschulte Gaumen und die süße Versuchung

Picken Sie sich gedanklich Ihre Lieblingspraline heraus, wie würden Sie uns beschreiben, was Sie schmecken?

Ist die Praline fruchtig-erfrischend, säuerlich-prickelnd mit einem Schuss Alkohol, oder hat sie einen vollmundigen Nougatgeschmack mit Nuancen von gerösteten Mandeln?

Wie beschreiben Sie die Ummantelung und aus welcher Schokolade besteht sie 

Pralinen und Trüffel können aufgrund Ihrer Füllungen nahezu unbegrenzte Geschmackskombinationen hervorbringen. Eine hochwertige Schokolade bringt es allein schon auf mehrere hundert Aromen.

Wie Sie sehen ist es gar nicht so einfach den Geschmack zu umschreiben, vor allem dann nicht, wenn unser Mund mit den unterschiedlichsten Aromen, im wahrsten Sinne des Wortes, geflutet wird.

Darüber hinaus wissen viele Menschen nicht einmal, wie „richtiges Schmecken“ funktioniert.

Lassen Sie uns von diesem Standpunkt aus betrachtet noch einmal zum Anfang springen. Müsste die Frage nicht besser lauten: Beschreiben Sie uns, wie Sie schmecken!

Dieser Blog-Artikel soll Ihnen eine kleine Einführung in die Verkostung von Pralinen und Schokolade geben 


Was meinen wir mit, wie Sie schmecken?

Das „Wie“ beschreibt im Gegensatz zum „Was“ das Einbeziehen mehrerer Sinne, getreu dem Motto „Das Auge isst mit“.

Um den wahren Geschmack zu ergründen, müssen sie mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache sein. Achten Sie daher auf Details, wie Farbe, Form oder Geruch. Wie klingt das Knacken der Schokolade? Wie verändern sich die Aromen? Wie ist der Nachgeschmack?

Es sind die kleinen, aber feinen Dinge, die absoluten Genuss auszeichnen. Nicht umsonst lautet die Maxime von Peters Pralinen „Mit Genuss verführt“.

Bevor Sie mit der Verkostung beginnen, geben wir Ihnen noch ein paar nützliche Tipps: 

Lagerung:

  • Lagern Sie die Pralinen und die Schokolade bei Raumtemperatur, zwischen 12-18 Grad Celsius.
  • Der Lagerort sollte dunkel sein und frei von anderen intensiven Aromenquellen, wie Käse oder Knoblauch.

 

Vorbereitung:

  • Die Verkostung sollte bei Raumtemperatur stattfinden.
  • Halten Sie die Schokolade bis zur Verkostung ebenfalls auf Raumtemperatur.
  • Vermeiden Sie einen Raum mit starken Geruchsquellen.
  • Halten Sie Ihre Nase und den Gaumen frei von deftigen Aromen. Verzichten Sie ein paar Stunden vor der Verkostung auf würzige Speisen, Knoblauch, Kaffee oder ähnliche geschmacksintensive Lebensmittel.
  • Wenn Sie möchten, führen Sie die Verkostung mit mehreren Leuten durch. Es macht Spaß und ist interessant, wie unterschiedlich die Wahrnehmung des Einzelnen ist.
  • Stellen Sie warmes Wasser, Brot und salzige Kräcker bereit, damit neutralisieren Sie zwischen den Proben Ihren Geschmack. 

 

Die Verkostung

Bevor Sie das Objekt Ihrer Begierde an sich nehmen, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Moment. Atmen Sie dreimal bewusst und tief ein und aus, es hilft Ihre Sinne besser wahrzunehmen. 

Fürs Auge:

Schauen Sie sich zunächst die Praline oder die Schokolade an. Machen Sie sich ein Bild von der Farbe und der Form. Ist die Schokolade glatt, rau, gleichmäßig oder grob? Können Sie Anzeichen von Nüssen oder anderen Zutaten darin erkennen? Auch eine Praline hat unterschiedliche Formen. Ist sie geigelt, überzogen, mit Nüssen dekoriert oder gemustert, ist sie grob, wie ein Mandelsplitter, quadratisch, oval, gezuckert oder eher gepudert?

Der Geruch:

Führen Sie die Schokolade zur Nase. Was können Sie riechen? Es ist nicht schwer den Geruch von heller und dunkler Schokolade zu unterscheiden. Vielleich nehmen Sie noch andere Aromen wahr?

Der Klang:

Wie klingt es, wenn Sie die Schokolade brechen? Wie klingt es, wenn Sie die Praline zum Mund führen und ein Stück abbeißen. Ein richtiges Knacken entsteht nur, wenn die Schokolade die passende Temperatur hat.

Beachten Sie jedoch, dass Pralinen nicht zwangsläufig ein knackendes Geräusch erzeugen, oft entscheidet die Art der Praline. 

Im Mund:

Lassen Sie das Stück Schokolade oder die Praline im Mund zergehen, damit sich die Aromen besser entfalten – am besten zwischen Gaumen und Zunge leicht zerreiben.

Ab jetzt arbeiten Mund und Nase im Einklang, denn ein Großteil von dem was Sie schmecken geht über Geruchsrezeptoren in der Nase – nach neusten Erkenntnissen, unterscheiden wir weit über eine Billionen Gerüche.

Nehmen Sie die Konsistenz und die unterschiedlichen Aromen wahr. Ist sie herb, säuerlich, sehr süß oder vielleicht fruchtig? Verändern sich die Aromen mit der Zeit? Der Nachgeschmack ist oft ein gänzlich anderer, als beim eigentlichen Verkosten.

Bei Pralinen lohnt es sich zudem, diese nach dem Abbeißen noch einmal zu betrachten. Die Füllungen haben die unterschiedlichsten Farben, Konsistenzen und Gerüche. 

Nach der Verkostung:

Geben Sie Ihren Sinnen ein paar Minuten Zeit, bevor Sie sich über die nächste Kostprobe hermachen. Ein Schluck Wasser und ein Stück Brot neutralisieren die restlichen Aromen im Mund.

Wenn Sie Spaß an Verkostungen gefunden haben, ist es nicht abwegig sich Notizen zu machen. Halten Sie Ihre Erkenntnisse fest und Sie werden sehen, dass Ihre Sinne sensibler werden. Mit der Zeit und etwas Übung werden Sie urteilsfähiger und Nuancen lassen sich einfacher herausschmecken.

„Du bist, was du isst“ wird zu „Du bist, wie du isst“

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