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Warum die Kakaobohne so gesund ist

Aus der Kakaobohne wird Schokolade gemacht – Halleluja, was für eine prächtige Bohne! Allein dafür sind Schokoladen-Liebhaber ihr auf ewig dankbar. Doch die kleine unscheinbare Bohne „kann“ mehr als nur Schokolade.

Was macht die Kakaobohne so gesund?

Kakaobohnen sind vollgepackt mit wertvollen Inhaltsstoffen, die auf viele Bereiche unseres Körpers wirken. Besonders Herz und Gehirn profitieren von der Fülle an Mineralstoffen, Flavonoiden, Vitaminen, Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren und Theobromin. Grund genug, um der Kakaobohne den Titel „Superfood“ zuzuschreiben.

Viele Antioxidantien im rohen Kakao und in Bitterschokolade

Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen und schöne Haut

Die Inhaltsstoffe in Kakaobohnen und Bitterschokolade verringern das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, das wurde in zahlreichen Studien mehrfach nachgewiesen. Verantwortlich dafür sind Flavonole, eine Untergruppe der Flavonoide oder vereinfacht gesagt Antioxidantien.

Flavonole haben die Eigenschaft auf die Zellen im inneren unserer Blutgefäße einzuwirken. Dadurch werden die Gefäße erweitert, was wiederum zu einer verbesserten Durchblutung führt. In diesem Zusammenhang nehmen Wissenschaftler an, dass der Konsum von Nahrungsmitteln mit einem hohen Anteil an Flavonolen eine Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen darstellt. 

Auch zeigt sich eine Verbesserung der Mikrozirkulation der Haut und dem Gewebe darunter. Unsere Haut wird Resistenter gegenüber UV-Belastungen und positive kosmetische Veränderungen stellen sich ein.

Ein exzellentes Beispiel dafür, wie wesentlich die Inhaltsstoffe der Kakaobohne das Herz-Kreislaufsystem beeinflussen sind die Kuna-Indianer aus Mittelamerika. Die Kuna sind ein indigenes Volk an der nordöstlichen Atlantikküste in Panama.

Bei einer Gruppe von Kuna-Indianern, die auf einer kleinen Insel vor Panama lebt, sind Herz-Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck gänzlich unbekannt. Grund dafür ist der hohe Konsum von Kakao. Die Kuna trinken täglich drei bis vier Tassen dunklen bitteren Kakao und bleiben erstaunlicherweise auch im hohen Alter von Bluthochdruck verschont.

Interessant ist zudem, dass Schlaganfälle, Typ-2-Diabetes und Krebs ebenfalls eine Seltenheit bei den Kuna sind.

Mit den Inhaltsstoffen der Kakaobohne und Bitterschokolade gegen Alzheimer

Kakao und Bitterschokolade erhöhen unsere Gedächtnisleistung - klingt abstrus, ist aber keinesfalls abwegig. Wissenschaftler der italienischen Universität in L’Aquila haben in zwei aufeinanderfolgenden Studien genau das nachgewiesen.

Unter anderem wurden bei den Studien unterschiedlich hohe Dosierungen von Flavonolen über zwei Monate lang an drei Gruppen von älteren Menschen verteilt. Hohe Dosen von Flavonolen bewirkten deutliche Steigerungen der Gedächtnisleistung sowie bessere Blutwerte. Auch ein niedrigerer Blutdruck wurde festgestellt und das Diabetesrisiko verringerte sich.

Flavoniode bekämpfen freie Radikale und oxidativen Stress

Die vielen Flavonoide bzw. Antioxidantien in der Kakaobohne sind hervorragende Fänger von freien Radikalen. Freie Radikale sind Atome und Moleküle, die über ein oder mehrere ungepaarte Elektronen verfügen, was sie besonders instabil und gleichzeitig hochreaktiv gegenüber anderen Molekülen, wie unseren Zellen oder unserer DNA macht. Diese Instabilität versuchen sie auszugleichen, indem sie anderen Zellen ihre Elektronen entreißen. Die Folge sind Schäden an unserer Zellstruktur, welche wiederum Auslöser von Krankheiten sind und zum Alterungsprozess beitragen. Umgangssprachlich ist oft die Rede von oxidativem Stress.

Die in der Kakaobohne enthaltenen Flavonoide schützen unsere Zellen, indem sie ihr Elektron freiwillig abgeben und dadurch eine Zellschädigung verhindern.

Kakaobohnen sind voll mit Mineralstoffen

Magnesium:
Mit einem Anteil von über 500mg pro 100g beinhaltet die Kakaobohne mehr Magnesium als die meisten Getreidesorten, Nüsse und Hülsenfrüchte.

Magnesium wirkt leicht entzündungshemmend und hilft unter anderem bei Tinnitus, Migräne und Muskelverspannungen. Es trägt zur Erhöhung der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse bei und verringert die Insulinresistenz der Zellen, was wiederum gut für Diabetiker ist.

Magnesium ist außerdem nützlich gegen Wassereinlagerungen, es beruhigt das Nervensystem und erhöht die Leistungsfähigkeit, wodurch mehr Energie produziert werden kann - darum wird Magnesium häufig von Sportlern eingenommen.

Kalzium:
Auch was den Anteil an Kalzium betrifft, zählt die Kakaobohne zu den Spitzenreitern. Ungefähr 150mg Kalzium pro 100g bringt die Bohne auf die Waage, womit der Anteil höher liegt als bei Milch.

Kalzium braucht der Körper unter anderem für die Bildung von Knochen und Zähnen, darüber hinaus ist es wichtig für die Muskelkontraktion. Es ist essentiell für die Funktion vieler Enzyme, weil sie auf Kalzium angewiesen sind, dementsprechend auch bei der Reizübertragung in Nervenzellen. Ebenfalls ist Kalzium wichtig bei der Blutgerinnung und trägt zu einem normalen Herzrhythmus bei.

Eisen:
Eisen sorgt dafür, dass der Sauerstoff, den wir über die Lunge aufnehmen, in unserem Blut angereichert wird. Der Blutkreislauf verteilt den Sauerstoff anschließend im gesamten Körper, sodass alle Organe und Zellen ausreichend versorgt werden. Eisen ist dementsprechend wichtig für die Zellbildung und -atmung. Der Sauerstoff wird von unseren Zellen außerdem zur Energiegewinnung benötigt, genauso wie von unseren Muskeln, die ohne Sauerstoff nicht leistungsfähig sind. 

Mit 7,3mg pro 100g ist auch dieses Spurenelement in beachtlicher Menge in der Kakaobohne enthalten.

Das Theobromin der Kakaobohne

Theobromin ist eng verwandt mit Koffein und hat eine ähnliche Wirkung. Es ist ein Alkaloid, das während der Fermentation von Rohkakao entsteht. Auf unseren Körper wirkt es gefäßerweiternd und herzstimulierend. Darüber hinaus entspannt Theobromin die Muskulatur von Hohlorganen, wie Blutgefäße, Atemwege und Organe des Verdauungstraktes.

Ähnlich wie Koffein ist es aufputschend, mit dem Unterschied, dass die Wirkung milder ist und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Theobromin ist zwar stimmungsaufhellend, allerdings kann es in hohen Dosen Herzrasen, Schweißausbrüche und Kopfschmerzen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte Kakao nicht in großen Mengen auf einmal verzehrt werden, genießen Sie das „braune Gold“ über den Tag verteilt.

Welchen Kakao und welche Schokolade nehme ich?

Am besten ist Bitterschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70% oder natürlich Rohkakao. Dieser unterscheidet sich zum normalen Kakao im Wesentlichen darin, dass bei der Weiterverarbeitung die Röstung weggelassen wird. Dadurch bleiben mehr gesunde Inhaltsstoffe in der Kakaobohne enthalten.

Rohkakao wird zudem nicht alkalisiert, das heißt ihm werden keine Alkalisalze beigemengt, sein ursprünglicher Geschmack und die Farbe bleiben somit erhalten. Die typische dunkle Färbung, wie wir sie kennen, erhält der Kakao nämlich beim Alkalisieren. Auch seine leicht säuerliche Note und den ursprünglichen bitteren Geschmack verliert der Kakao bei diesem Verfahren.

Der wesentliche Vorteil von unbehandeltem Kakao besteht jedoch darin, dass er mehr gesunde Bitterstoffen und dadurch mehr von seinen wertvollen Flavonoiden beinhaltet.

Kleiner Tipp: Wem der gesundheitliche Aspekt des Kakaos wichtig ist, der sollte sein heißgeliebtes Getränk nach Möglichkeit ohne Milch genießen, diese hemmt nämlich die Aufnahme von Eisen und Antioxidantien.

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